Realistischer Vergleich · HPC-Ladekurven
Ladekurven im Vergleich
Wer lädt wirklich am schnellsten? Peak-kW ist nur die halbe Wahrheit – hier siehst du, wie die Ladeleistung über den gesamten SoC-Bereich verläuft.
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Aktuell in Auswahl: 4 · Höchste Peak: Porsche Taycan (320 kW)
| Modell | Peak | 10→80 % | kW @ 50% | Akku (netto) | Km / Stopp* |
|---|---|---|---|---|---|
| Tesla Model 3 LR | 250 kW | 21 min | 160 kW | 75 kWh | ~284 km |
| Hyundai Ioniq 5 (77) | 240 kW | 20 min | 200 kW | 77.4 kWh | ~293 km |
| Porsche Taycan | 320 kW | 18 min | 260 kW | 97 kWh | ~367 km |
| VW ID.4 Pro | 135 kW | 30 min | 115 kW | 77 kWh | ~291 km |
* geschätzt bei 18,5 kWh/100 km Realverbrauch, 10 → 80 % SoC.
Warum die Ladekurve wichtiger ist als die Peak-Leistung
Viele Hersteller werben mit spektakulären Peak-Werten wie „bis zu 250 kW" oder „400 kW". In der Praxis wird dieser Wert aber nur wenige Minuten – oft zwischen SoC 10 und 25 % – gehalten. Danach fällt die Ladeleistung teils drastisch ab. Wer auf der Langstrecke wirklich Zeit sparen will, braucht ein langes, hohes Plateau und eine späte Reduktion.
Peak nur kurz
Die 250 kW eines Model 3 halten ca. 4 min. Realistischer Durchschnitt: ~120 kW.
Zeit > kW
Ein Ioniq 5 mit 240 kW und langem Plateau lädt 10 → 80 % in ~18 min. Ein EQE mit 170 kW braucht ~32 min.
80 % ist die Regel
Ab 80 % SoC drosselt fast jedes Auto stark. Weiterfahren, statt zu warten – spart Zeit & Blockiergebühr.
Datenquellen & Genauigkeit
Die dargestellten Kurven basieren auf öffentlichen Messungen von Fastned Charging Report, EV-Database.org und InsideEVs. Reale Ladekurven hängen von Batterietemperatur, Vorkonditionierung, Umgebungstemperatur und HPC-Kabel-Auslastung ab und können ±10 % abweichen. Für eine echte Fahrt gilt: Preconditioning (Navi-Ziel eingeben!) & warme Zellen sind wichtiger als jede Peak-Zahl.